|
|
|
|
Verdacht auf radioaktive Abfälle im Bienwald |
|
|
|
|
|
Am Donnerstag, 30.06.05 wurde die Feuerwehr darüber informiert, dass auf einem Waldparkplatz an der Kreisstraße 22 zwischen Berg und der Bundesstraße 9, im Landkreis Germersheim von 3 Passanten ein Gebinde mit radioaktiver Kennzeichnung gefunden wurde. Aufgrund dieses Alarmstichwortes wurde sofort der Gefahrstoffzug des Landkreises Germersheim alarmiert. Außerdem wurde die Kripo Landau, das Gewerbeaufsichtsamt der SGD Süd, Neustadt und die Kreisverwaltung Germersheim verständigt. |
|
|
Bis zum Eintreffen der Feuerwehren, hat die Polizei Wörth die Absperrung der Einsatzstelle übernommen. Von den Feuerwehren Wörth, Kandel, Rülzheim und Hagenbach (52 Wehrleute mit 16 Fahrzeugen) unter Leitung von Kreisfeuerwehrinspekteur B. Simon wurden Messungen auf Radioaktivität vorgenommen die negativ verliefen. Zu den Aufgaben der Feuerwehr gehörte auch das Ausmessen der Einsatzkräfte, der 3 Passanten und der 2 Polizeibeamten der PI Wörth. Alle waren nicht kontaminiert. |
|
|
Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Produkt aus der medizinischen Anwendung aus dem Jahr 1982 handelt. Aufgrund der Halbwertszeit ist die radioaktive Strahlung mittlerweile abgeklungen, sodass das Produkt als ungefährlich eingestuft werden kann und zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestanden hat. |
|
|
Die Polizei hat dazu Ermittlungen aufgenommen. |
|
![]() |
![]() |